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Gefälschtes Bremsmaterial aus Minsk

Der „billige Jakob” und die Bremsen aus Minsk

Was wäre, wenn wir keine Bremsen an unseren Fahrzeugen hätten?

Gefälschtes Bremsmaterial aus MinskWo viel gefahren wird, muss auch viel gebremst werden. Die Bremsen an unseren Autos sind eindeutig Verschleißteile und müssen je nach Verschleißgrad öfter ausgetauscht werden. Versagende Bremsen können den Tod vieler Menschen bedeuten. Deshalb sind Bremsen auch wichtige Sicherheitsteile. Wer unzuverlässige Bremsen in den Verkehr bringt, gilt als Straftäter und wird dementsprechend auch behandelt und bestraft.

Die Detectei Detektei-Info Diebstahl zwischen München und Frankfurt Detektei Aschaffenburg AS wurde beauftragt, einen Importeur, der Bremsmaterial einführte, daraufhin zu überprüfen, woher die Ware stammte, wer die Hersteller der Teile waren und ob die Produkte die Sicherheitsüberprüfungen auch wirklich bestanden hatten, die sie gemäß Verpackungsaufdruck absolviert hatten. Aufgetaucht waren die nach Originalteilen eines namhaften Herstellers aussehenden Produkte zuerst in Süddeutschland, kurz danach aber waren sie im ganzen Land per Internet zu unglaublich niedrigen Preisen zu bestellen. Es wurde vermutet, dass es sich um Fälschungen handelte. Aber woher kamen sie?

Gefälschtes Bremsmaterial aus MinskDas Neubelegen von Bremstrommeln oder der Austausch von Bremsklötzen an Personenwagen wird vielfach als leichte und einfach durchzuführende Arbeit angesehen und entsprechend attraktiv ist es, sich die geeigneten Teile preiswert im Internet zu besorgen. Als einer der Käufer solchen Materials beim Auspacken der Teile feststellte, dass bereits am Neuteil Risse zu sehen waren, wurde er nervös, denn so etwas wollte er sich nicht in sein zwar altes, aber fahrtüchtiges Auto einbauen. So kam der Stein ins Rollen und wir fanden heraus, wer die Teile nach Deutschland importierte und diesen Importeur, der in einer süddeutschen Großstadt saß, suchten wir auf. Er wollte zwar nicht sofort mit der Sprache heraus, aber als wir ihm erklärten, dass er sich eine sehr lange Gefängnisstrafe einhandeln könnte, wenn er nicht kooperierte, wurde er etwas zugänglicher. Er sagte, dass er die Ware von einem Händler in Minsk/Weißrussland beziehe. Die Frage, woher die Teile kommen, erwies sich als schwierig, da der Importeur russisch sprach.

Wir fuhren also 17 Stunden mit dem Zug nach Minsk. Dort fanden wir den Verkäufer unter der angegebenen Adresse und er erzählte uns, was wir bereits vermutet hatten: Er bekam das Material mit der Bahn aus China. Es war die übliche Strecke: Mit der Transsib von Peking nach Moskau, dort Umladung in den internationalen Zug von Moskau nach Berlin. Wie der Verkäufer in Süddeutschland es geschafft hatte, diese fragwürdigen Teile aus China über Russland und Weißrussland nach Deutschland zu schaffen, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben, aber sauber waren die Handelswege garantiert nicht.

Unser Kunde, der uns diesen Ermittlungsauftrag gegeben hatte, wurde mit Dokumenten, Fotos, Videofilmen und Gesprächsmitschnitten versorgt. Nach Sichtung der Informationen war es nur eine Frage von wenigen Tagen, dass dieser Beschaffungsweg von den Zollbehörden total versperrt wurde. Der Importeur hatte nun richtig viel Ärger, musste alle seine Kundendaten herausrücken und alle Käufer anschreiben und mitteilen, dass die gekaufte Ware nicht zugelassen war und bitte zurückzugeben werden muss - einschließlich Geldrückerstattung und Übernahme aller Kosten.

Wir wissen nicht, ob alles einwandfrei abgelaufen ist und was weiterhin mit dem „Billigen Jakob“ passierte – es war nicht mehr unser Fall.

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